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27November

Abholung

Spiderin (130i) BMW 130i von Spiderin & WEM » Kauf & Abholung

Nachdem wir unseren 130i eingefahren haben, kommt hier der erste – längst überfällige – Bericht über die Abholung.

Die Abholung am 17.10.2008 in der BMW-Niederlassung war zwar weniger spektakulär, als es in der BMW-Welt der Fall gewesen wäre, aber das war uns bei der ausführlichen Vorfreude, die von Tag zu Tag und von Stunde zu Stunde immer größer wurde, schlussendlich nicht mehr wichtig. Wir wollten ihn nur haben und fahren.

Als kleine Verabschiedung hier unser 120i:

Als kleines Schmankerl voraus durften wir zwei Tage lang – nach der Abgabe des Vorgängers 120i – ein 125i-Cabrio in silbergrau fahren. Leider war das Wetter nicht fürs Cabrio-Fahren geeignet, aber der Motor war eine schöne Vorbereitung auf das, was uns im 130i erwartete. Keine Frage, der 6-Zylinder war ein tolles Erlebnis, ein direktes Ansprechen auf jede kleine Gasbewegung, sahniges Schnurren, … eine andere Welt als der 4-Zylinder Benzinmotor. Aber auch völlig anders als der Motor aus dem 135i, der sich durch die beiden Turbolader völlig anders verhält, unserem Empfinden nach war der 135i sehr viel “ruppiger”, der 125i hingegen beim untertourig fahren durchaus angenehm. Leider hatten wir nicht die Gelegenheit, den 125i ausgiebiger zu testen als auf den üblichen Alltagsstrecken, da wir arbeiten mussten. Trotzdem eine tolle Gelegenheit, einen Vorgeschmack auf den 6-Zylinder-Motor zu bekommen.

Die Abholung war für Freitag Nachmittag angesetzt. Die Stunden davor waren noch geprägt von einer mehr oder weniger langen Schreckminute, da am Vormittag die Winterreifen geliefert wurden, die wir für den 130i ersteigert hatten. Leider waren es aber die Reifen aus einer anderen Versteigerung, die vom Verkäufer vertauscht wurden. Wir standen also mit Reifen für einen 5er BMW da und mussten erst mal mit einem Verkäufer klären, was da passiert war. Zudem versprach der Wetterbericht eine Kälteperiode für die nächste Woche, und es war nicht klar, ob wir bis dahin die richtigen Reifen schon bekommen würden. Zum Glück konnte der Verkäufer die Verwechslung aufklären und eine Austauschlieferung organisieren.

Irgendwann war dann doch der Augenblick gekommen, in dem wir zur Niederlassung fahren konnten, wo unser Neuwagenverkäufer schon auf uns wartete. Recht bald waren die Formalitäten geregelt, ein Schlüsselanhänger und ein recht üppiger Blumenstrauß überreicht, und wir gingen in den Auslieferungsraum, wo uns unser neuer 130i erwartete.

Kaum zu glauben, es hatte zu regnen aufgehört, und die Sonne schien so schön auf das Auto, dass gleich beim Betreten des Auslieferungsraumes die verchromten Nieren aufleuchteten. Ein schöne Omen für ein kleines, aber feines Erkennungsmerkmal des 130i-Motors. Natürlich war das Auto auf Hochglanz poliert, und die Metallic-Lackierung glitzerte in der Sonne.

Wir ließen uns nicht die Zeit, uns sattzusehen. WEM musste gleich mal einen Blick unter die Motorhaube werfen, um sich zu vergewissern, dass da wirklich 6 Zylinder unter der Haube steckten. Wir gingen kurz ums Auto und verstauten die Blumen im Kofferraum, dann erklärte uns unser Neuwagenverkäufer das  Bediensystem des neuen Navi Professional.

Und dann war es endlich so weit: wir richteten unsere Sitzpositionen ein, ließen die Fenster herunter, und WEM startete zum ersten Mal den Motor. Unbeschreiblich, deswegen versuche ich es erst gar nicht. Wir fuhren mit einem riesigen Grinsen im Gesicht aus dem Auslieferungsraum…

Seit letztem Dienstag habe ich nun Winterreifen auf meinem 118d.

Es sind Michelin Pilot Alpin PA2 205/50 R 17 auf der BMW Felge 141. Also auf der gleichen Felge die ich auch im Sommer fahre :-D   Hat den Vorteil, dass es für den 1er dieses mal keine Winteroptik gibt, die bei so manchem Auto den Anblick verschandelt 8-) . Ich habe diese Kombination gebraucht erstanden und gegen die Stahlfelgen, die ich auf meinem 118i gefahren bin eingetauscht.

Vom ersten Eindruck her muss ich sagen, dass der 1er mit Non-RunFlat-Reifen ein ganz anderes Auto ist! Man spürt nicht jedes Schlagloch und überhaupt ist das Auto dadurch ruhiger. Und auch der Reifen ansich hat im ADAC Test besser abgeschnitten wie der Goodyear Eagle Ultra GW 3 den ich vorher drauf hatte. Da es hier selten Schnee gibt, kommt es auf eine gute Performance bei Nässe an!

Ich lasse mich mal überraschen wie sich der Reifen über den Winter hindurch präsentiert :-D

Fotos reiche ich auch nochmal nach, wobei sich ja die Optik wie schon erwähnt nicht geändert hat.

12Oktober

6.400 km – die Winterpneus

iBot (120i) Fahrtenbuch

Mir fällt grad auf, dass ich schon einige Zeit nichts mehr gebloggt hab! Es gab aber auch recht wenig neues zu meinem 1er zu berichten, er läuft reibungslos und perfekt – guuuut, der Spritverbrauch ist immer noch eindeutig zu hoch, aber damit hab ich mich schon fast “abgefunden”.

Nun aber zum eigentlichen Inhalt, den ich heut veröffentlichen möchte:

die Story meiner Winterreifen

Wie schon beim Kauf meines 1ers geplant, möchte ich die Sternspeichen-Felgen (Typ 142) als Winterfelgen nutzen.
Original ausgeliefert wurden “GOODYEAR EAGLE NCT 5 * run on flat” Reifen mit folgenden Mischbereifungsgrößen: VA 205/50R17 und HA 225/45R17 welche ich kommendes Frühjahr verkaufen möchte und in der Zwischenzeit im Keller lagere.

Nachdem ich einige Angebote zu Winterreifen mit RFT-Eigenschaften erhalten habe, stand schon nach kurzer Zeit fest, dass ich mich für normale handelsübliche Reifen entscheiden werde. Preislich liegt der Reifensatz mit den genannten Dimensionen und Run-on-Flat – Technologie bei ungefähr 800 EUR.

Ich habe mir jetzt die “Hankook W300XL” in Mischbereifung zugelegt … inklusive Montage für ungefähr 400 EUR! Der Reifen hat in Tests als ‘Empfehlenswert’ abgeschlossen und ist preislich im günstigen aber nicht billigen Segment angeordnet. Meiner Meinung nach sind besten Testergebnisse (egal ob Reifen oder andere Produkte) immer für diejenigen Hersteller reserviert die in der jeweiligen Zeitschrift die kostenintensivsten Anzeigen buchen. Das Formel 1 Sponsering der Premium-Pneus ergänzt diesen Lobbyismus.

Aber um auch im Pannenfall weiter mobil zu bleiben habe ich mir das “Elastofit Reifenpannenset” gekauft, dass einen Kompressor, der mittels 12V-Anschuß betrieben wird, sowie ein Dichtmittel und mini-Taschenlampe enthält.

Fazit nach einigen Kilometern mit Non-RFT statt RFT-Reifen:
Wahnsinn!!! Der 1er ist jetzt bei weitem nicht mehr so hart – Bodenwellen werden nicht nahezu ungedämpft an die Wirbelsäule der Insassen übermittelt sondern weich abgedämpft. Aber dennoch ist er auch bei sportlicherer Fahrweise unverändert spurtreu. Die Geräuschkulisse ist leise und somit unverändert.
Desweiteren ist die Beschleunigung gefühlt besser sowie der Verbrauch nachweislich um ca. 1 l/100km gesunken!

Meine Entscheidung für die Bereifung der Sommerfelgen ist somit schon nach dieser kurzen Erfahrung getroffen: Non-RFT!